Leistungen > Naturheilverfahren > Moxibustion 

Moxibustion (Moxa)

Durch Abbrennen von getrockneten Beifussblättern werden bestimmte Akupunkturpunkte bei Yang-Leere mit Wärme behandelt.
Diese Art der Wärmeanwendung wird  „ Moxibustion “ oder „ Moxa “ genannt.
Moxa ist eine Ableitung des japanischen Wortes Mogusa und bedeutet - wie Moxibustion – das Verglühen von Brennkegeln aus getrockneten Beifussblättern.

Anwendungsformen:

Direktes Verfahren: Es besteht im Abbrennen von Moxakegeln unmittelbar auf der Haut.
Indirektes Verfahren: Hier wird eine frische, ca. 2mm dicke Ingwerscheibe zwischen Haut und  Moxakegel gelegt.
Bei Eintritt eines Hitzegefühls am Akupunkturpunkt wird die Ingwerscheibe abgehoben oder auf einen anderen Akupunkturpunkt gelegt.
Moxazigarren-/Zigaretten: Wärmeapplikation durch Verglimmen von direkt über den Akupunkturpunkt gehaltenen Moxazigarren oder Moxazigaretten .
Nabelmoxa: Über den Nabel wird eine Ingwerscheibe gelegt, falls nicht vorhanden, kann auch angefeuchtetes Salz verwendet werden.
Durch Abbrennen von mehreren Moxakegeln wird die Wärme über den Nabel in die Tiefe geleitet.
Diese Methode eignet sich insbesondere bei schwächeren Kindern zur Steigerung der Abwehrkräfte  sowie bei chronischen Erkrankungen und Nabelkoliken.
Wann wird Nabelmoxibustion eingesetzt?
Bei sogenannten Yin-Störungen, d.h. bei Erschöpfungszuständen, nach schweren Operationen sowie nach länger dauernden Krankheiten, z.B. einer chronischen Gastroenteropathie, bei Asthma bronchiale oder Chronischer Bronchitis vom Leere Typ aber auch vor allem bei Krankheiten, die durch schädigende Wetterfaktoren verursacht werden, insbesondere durch Kälte und Feuchtigkeit hervorgerufene Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen.
Energie, Wärme soll zugeführt werden.
Startseite | Impressum